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Ikea kämpft im Matratzenmarkt – mit einer besonderen Aktion.

Den hartumkämpften Matratzenmarkt kennen wir seit letztem Jahr nur all zu gut.

Unser Kunde VOGT Schlafsysteme  hat uns entgegen seinem Ziel hierzu einige schlaflose Nächte beschert. Nicht falsch verstehen, das lag keinesfalls an dem Produkt VEIGHTLESS, das ist und bleibt für mich mit das beste Bett in dem ich jemals liegen durfte. Allerdings hat sich der Matratzenmarkt in den letzten Jahren so rasant entwickelt und wird mittlerweile von amerikanischen Start-Ups mit Millioneninvestments dominiert.

 

Zurück zum schwedischen Möbelgigant Ikea und seine Aktion. Genauer gesagt Ikea Frankreich. Die haben sich nämlich eine besondere Marketingaktion ausgedacht, mit der sie gegen die Schlaflosigkeit kämpfen wollen. Gewählter Kanal für die besondere Aktion? Twitter.

 

Marketingkampagne – Online und offline verbinden. Gut durchdacht.

 

Die Aktion zielt ganz gezielt auf die kaufbereite Zielgruppe. Wer kennt das nicht? Man denkt die ganze Zeit darüber nach sich eine neue anzuschaffen, bis es dann aber wirklich dazu kommt dauert es. Der Markt ist so intransparent und eine neue Matratze ist oft eine Anschaffung, die über Jahre hinweg im Schlafzimmer bleibt. Das bedeutet, dass viele schon wieder zurückschrecken, wenn es um die sich ewig hinziehenden Besuche in Möbelgeschäften geht. Probeliegen, Preise vergleichen etc.

Aber wer ist denn dann wirklich kaufbereit? Und zwar zeitnah?

Na klar. Wer von Schlaflosigkeit geplagt ist, der hat will eine Veränderung. Denn das belastet Privatleben und Beruf – 24/7.

Ikea geht die Sache folgendermaßen an: Schlaflose werden dazu aufgerufen über nachts einen Tweet mit dem Hashtag #Insomnie abzusetzen. Ikea verspricht, dass dann jeder die Unterlage bekommt, die ihm guttut.

Das Video zur der Aktion findet Ihr hier:

 

Und was lernen wir daraus?

 

Die Aktion kommt entsprechend gut an. Hut ab Ikea. Das ist ein Paradebeispiel für zielgruppendefinierte Kommunikation die tatsächlich ein Bedürfnis bedient. Und zwar in einer Zielgruppe, die wirklich dankbar dafür sein dürfte.

Zuerst gelesen auf www.wuv.de

Written by: Philip Kanwischer

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